|
Die Geschichte der Costa Brava und die Geschichte von Girona sind miteinander verbunden. Das geht zurück zu den Iberern, sie waren die ersten Siedler auf diesem Land, im Inneren, als auch entlang der Küstenlinie. Dann kamen die Römer und mit ihnen entstand Gerunda, heute bekannt als Girona oder Gerona in spanisch. Die ersten Bewohner dieser Gegend gehen 2500 Jahre v.C. zurück und zwar kamen Sie nach Pinell, wo einige jungsteinzeitliche Grabstätten gefunden wurden. Auch fanden sich in der Nähe Monumente von Hünengräbern, wie Menhires und Dolmen. Von dort erreichen wir die Iberer und dann weiter zu den Römern.
Aber bevor wir uns bei den Römern aufhalten, müssen wir von den Rosas sprechen, dem Golf de Rosas und den Einfluss den die Griechen und die Römer hinterliessen.
Nach den Römern kamen die Christen, im 4. oder 5. Jahrhundert nach Christus, die Provinz lebte die Dioclesianischen Reformen, überlebte Seuchenund in 715 unterlag die Provinz den Arabern. Zwar war hier der arabische Einfluss sehr schwach und im 9. Jahrhundert übernahm Carlomagno die Macht über diese Region.
Das 13. Jahrhundert war ein wichtiges im Geschen der Provinz, denn es war damals, als Felipe II die Stadt angriff und es war auch die Zeit wo die jüdische Herrschaft in Girona eine wichtige Stelle einnahm. Die Dauer dieser Herrschaft war bis in das 14. Jahrhundert, das war der Zeitpunkt als sie von den katholischen Königen vertrieben wurden.
Zwischen dem 14. und dem 17. Jahrhundert wuchs die Stadt, auch ihre Stadtmauern und auch die Provinz mit ihren kleinen Dörfern, ihren Mauern und Schlössern dem Meer zugewandt. Neuerliche Konflikte enstanden im 19. Jahrhundert mit der Invasion Napoleons und dem spanischen Bürgerkrieg zwischen 1936-1939.
Die Ausschautürme entlang der Costa Brava sind Zeugen einer stürmischen Zeit, wo Piraten den ganzen Küstenstreifen heimsuchten. Mehrere dieser Türme wurden im 11. und 12. Jahrhundert erbaut. |